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* Die HCO Ladies zeigen nach dem knapp verlorenen Halbfinal gegen Servette Genf Moral und sichern sich gegen Luzern überzeugend die Bronzemedaille *

  • reneburi
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  • 3 Min. Lesezeit

Das HCO Ladies Bronze-Team NLA Feldsaison 2025/2026:

Ursina Fazis (TW), Sina Muggli (C), Nina Buri, Anne Bohrer, Leila Lysser, Maya Flury, Sofia Thüring, Nora Wintenberger, Salome Wickart, Diana Hoxhaj, Bigna Conz, Anja Buri, Mila Ackermann, Emma Jaun, Emelie Zaucker, Elena Jäggi, Seraina Peter (Coach: Jasper Härtsch / Videoassistentin: Hanna Studer)


Die HCO Ladies konnten den Drive aus der erfolgreichen Rückrunde mit 6 Siegen und nur einer Shootout-Niederlage gegen RWW leider nicht bis ins Halbfinale mitnehmen und mussten sich im Stade de Richemont den Gastgeberinnen von Servette Genf denkbar knapp mit 1:0 geschlagen geben. Im kleinen Final gegen den Luzerner SC überzeugten die Oltnerinnen und gewinnen verdient Bronze.

 

Im Halbfinal am Samstag, 06.06.26 kassierten die Oltnerinnen gegen das gut eingestellte Heimteam von Servette HC Genf ein frühes Gegentor durch Spielmacherin Emma Kayser, die nach dem Final4 zur MVP der Saison 25/26 gewählt wurde. Die HCO Ladies steckten den Gegentreffer aber gut weg und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten.

HCO Keeperin Ursina Fazis hielt die HCO Ladies einmal mehr mit einigen Paraden im Spiel, während ihre Teamkolleginnen das Heft immer mehr in ihre Hand nahmen und vehement auf den Ausgleich drängten. Aber auch Servette Keeperin Adrienne Reef, die zur besten Torhüterin der Saison 25/26 gewählt wurde (ausnahmsweise ging die Auszeichnung nicht an Ursina ;-), zeigte eine sehr starke Leistung und hielt ihren Kasten sauber. Leider blieb so ein HCO Torerfolg bis zum Schlusspfiff aus und die Genferinnen durften vor dem lautstarken Heimpublikum den Finaleinzug feiern. Vor allem auch das Eckenverhältnis von 1:6 zu Gunsten der Oltnerinnen zeigt, dass der Final durchaus in Reichweite gewesen wäre...


Der kleine Final um Bronze am Sonntag, 07.06.26 gegen die Damen von Luzern, die ihren Halbfinal gegen RWW am Vortag klar mit 0:4 verloren hatten, war in der ersten Halbzeit noch recht ausgeglichen. Die Enttäuschung über den verpassten Finaleinzug hallte wohl bei den jungen Oltnerinnen noch etwas nach. Den Führungstreffer durch Sofia Thüring im 1. Viertel konnten die Luzernerinnen im 2. Viertel noch ausgleichen. In der zweiten Hälfte zeigten die HCO Ladies aber viel Charakter und den unbedingten Willen, die Saison doch noch mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen! Der Oltner Kampfgeist und die zunehmende Überlegenheit wurden schlussendlich auch belohnt und dank zwei weiteren Toren im 3. und im 4. Viertel durch Mila Ackermann und Sina Muggli zum 3:1 Endstand sicherten sich die HCO Ladies hoch verdient die Bronzemedaille. Das Eckenverhältnis von 9:1 ohne ein einziges erzieltes Tor aus einer kurzen Ecke zeigt, dass das Resultat durchaus auch höher hätte ausfallen können bzw. müssen.


Den Meistertitel und damit die Qualifikation für die EuroHockey Trophy I im nächsten Jahr sicherte sich RW Wettingen dank einem 2:1 Finalsieg in Extremis gegen Servette Genf. Die Schlussphase des Finals war an Dramatik kaum zu überbieten! Wettingen ging kurz nach der Halbzeit in Führung und Servette gelang in der zweitletzten Spielminute der vielumjubelte Ausgleichstreffer. Aber postwendend erzielte Rotweiss nur eine halbe Minute vor dem Schlusspfiff doch noch den Gamewinner und verteidigte damit den Meistertitel erfolgreich.

Wie bei den Herren entspricht damit auch bei den Damen die Schlussrangliste der Feldmeisterschaft 25/26 nach dem Final4 genau der Schlussrangliste nach der NLA Damen Regular Season: 1. RWW / 2. SHC / 3. HCO / 4. LSC


Die Hockeyfans bekamen in Genf tolles Hockey, grossen Sportsgeist und zur Mehrzahl sehr spannende und hochstehende Spiele zu sehen. Danke für Euren Support und die Unterstützung vor Ort und via LiveStream!


Sowohl der knapp verlorene Halbfinal als auch der Erfolg gegen Luzern zeigen noch enormes Steigerungspotenzial für das junge und auf diese Saison neu zusammengestellte Team der HCO Ladies - wenn bei einem Gesamtverhältnis bei den kurzen Ecken von 15:2 (!) aus zwei Spielen kein einziges Eckentor erzielt wird, ist klar, woran unter Anderem für die nächste Saison gefeilt werden muss. Abschliessend kann aber festgehalten werden, dass das Team von Coach Jasper Härtsch die Abgänge von nicht weniger als fünf Stammspielerinnen (Nadine Pfister, Séline Grütter, Simona Senn, Stéphi Weber, Dunja Härtsch) gut aufgefangen hat und vor Allem in der Rückrunde zusammen gefunden und einen enormen Steigerungslauf über die ganze Saison gezeigt hat.

BRAVO und weiter so! Ihr macht uns stolz...




NLA Damen, Final4, SA/SO 6./7. Juni 2026

Genf, Stade de Richemont


Halbfinal 1: Servette HC Genf - HCO  1:0 (1:0)

4. 1:0 Emma Kayser


Halbfinal 2: RW Wettingen - Luzerner SC  4:0 (1:0)


kleiner Final: HCO - Luzerner SC 3:1 (1:1)

10. 1:0 Sofia Thüring

19. 1:1 Sarah Zepf

40. 2:1 Mila Ackermann

52. 3:1 Sina Muggli


Final: Servette HC Genf - RW Wettingen  1:2 (0:0)






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